„Die Menschen dieses Landes sind keine Untertanen.“ – Hans-Jürgen Papier

Great Barrington Declaration vom 4. Oktober 2020

Quelle: https://gbdeclaration.org/

Die Great Barrington Declaration (Great Barrington Erklärung) ist ein Dokument, das verfasst wurde von Professor Dr. Martin Kulldorff (Harvard University), Professor für Medizin, Biostatistiker und Epidemiologe, Professor Dr. Sunetra Gupta (Oxford University), Epidemiologe mit Expertise in Impfstoffentwicklung und mathematischer Modellierung von Infektionskrankheiten und Professor Dr. Jay Bhattacharya (Stanford University Medical School), Physiker, Epidemiologe und Gesundheitsökonom, spezialisiert auf vulnerable Gruppen. Nach seinem Bekanntwerden wurde die Erklärung von einer Vielzahl von Wissenschaftlern und Praktikern der medizinischen Berufe sowie weiteren besorgten Menschen unterzeichnet. Kernelement der Erklärung ist die Forderung nach gezieltem Schutz von Risikogruppen (focused protection) im Rahmen der COVID-19-Pandemie, während der (übrige) Großteil der Menschen ihr normales Leben weiterführen könne, bis durch natürliche Verbreitung eine Herdenimmunität erreicht sei. Die Great Barrington Declaration wendet sich insbesondere gegen Lockdowns mit den dadurch verbundenen massiven Schäden unter anderem für Gesundheit, Leben, Bildung und Wirtschaft.

Zum Stichtag 18. März 2021 wurde die Erklärung von 13.796 Wissenschaftlern aus dem Bereich der Medizin und öffentlichen Gesundheit, 41.890 Ärzten und anderen in der medizinischen Versorgung tätigen Menschen sowie weiteren 764.079 besorgten Menschen unterzeichnet.

7 Kommentare

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    • m. lang auf 20. April 2021 bei 23:39
    • Antworten

    Es wurde hier der ökonomische Hintergrund der Declaration bekrittelt.
    Es ist utopisch zu glauben, dass für Pluralismus, egal ob politischen, wissenschaftlichen (ja, der wäre essentiell!) oder für die Gewährung der Grundrechte das leise Piepsen von Intellektuellen, die sich für wissenschaftliche Erkenntnis oder eben die Grundrechte begeistern, genügt.
    Es ist auch utopisch zu glauben, dass die Meinung der von der Regierung eingesetzten und bezahlten Experten von den Interessen der Regierung unabhängig ist. (Von der Verbandelung der Pharmaindustrie z.B. mit den Zulassungsbehörden zu schweigen. Die Qualität der Studien ist übrigens grauenhaft und das „peer-review“ ist ausgesetzt.)
    Das ist „part of the game“. Irgendwie unvermeidlich.
    Man sollte die Demokratie nicht überschätzen und den Staat nicht unterschätzen.
    Gehör findet nur die Meinung, die mächtige Akteure auf ihrer Seite hat.
    Egal wie man zu den Dingen steht: Pluralismus und Freiheitsrechte gibt es nur durch eine Opposition, eine Balance mächtiger Akteure, darunter essentiell Staat versus Wirtschaft.
    Das hat Max Weber vor ungefähr 100 Jahren klug dargelegt. (z.B. „Wirtschaft und Gesellschaft“ S 835 f)
    Die Alternative ist das chinesische Modell.
    Insofern (auch nur insofern) freue ich mich über das Engagement der Koch-Stiftung.
    Unwahrscheinlich, dass die Vereinigung der an den Formularen scheiternden pleitegehenden Back-Shop-Betreiber etwas bewegt.
    Liebe Juristen: Was können wir tun?
    viele Grüße
    Markus

    • Friedrich Offenhäuser auf 15. April 2021 bei 16:41
    • Antworten

    Mein Hausarzt hat mich auf die Initiative Great Barrington Declaration aufmerksam gemacht. Wir haben uns beide als Unterstützer eingetragen. Aber nun finde ich uns beide nicht mehr in der Unterschriftenliste. Ich habe den Eindruck, dass wir mit unseren akademischen Graden doch nicht würdig genug waren und man auf spektakulärere Namen wartet.

    • Hans Ditz auf 14. April 2021 bei 14:45
    • Antworten

    Als gebürtiger Bonner Republikaner, bin ich seit 1 Jahr zu tiefst erschüttert, wie wirr und konfus und undemokratisch seitens der Politiker*innen taktiert wird und die Menschen traktiert. Schutz muss sein, aber angepasst und nicht hüh und morgen hott. Wer stets nur die Meinung hören will, die er braucht um sein Ego durch zu Boxen und nicht die Breite der Meinungen und Fachkompetenzen, ist ein Undemokrat. Man missachtet alles was wichtig und sogar richtiger ist oder sein könnte. Sind wir in einer Demokratie? Ich sage, eher Autokratie.
    Deshalb ignoriert man alle Anderen und wäre es den Politiker*innen möglich, würden sie uns einsperren. Ähm, machen sie ja.
    Art. 20, Abs.4 GG das wäre der nötige Schritt.
    Ich gedenke der Toten und Erkrankten.
    Gruß
    Hennes

    • K. Tapsi auf 10. April 2021 bei 5:55
    • Antworten

    Vom amerikanischen ThinkTank einer der mitinitierte Erklärung/Konzept ohne Studiencharakter.
    Es ist vom American Institute for Economic Research verfasst, das als libertäre Denkfabrik gilt und unter anderem von der Charles Koch Foundation finanziert, die als Lobbyist der Öl- und Gasindustrie möglichst im Hintergrund agiert.

    • Guido Becker auf 1. April 2021 bei 14:11
    • Antworten

    Unglaublich, sich vorstellen zu müssen, daß solche Statements einfach sang- und klanglos in diesem derzeitigen Mainstream-Morast zu versinken drohen . . .

  1. Dass die Great Barrington Declaration nicht mediatisiert und offen diskutiert wird, zeigt einmal mehr, wie regierungshörig und gleichgeschalten unsere „Qualitätsmedien“ inzwischen sind. Als Bürger frägt man sich, wie eine Bundesregierung es sich während einer „Pandemie“ tatsächlich leistet, Fachwissen aus höchsten internationalen Rängen zu ignorieren und stattdessen ihre eigenen „Gesundheits-Experten“ nach dem Motto „Deutschland sucht den Superstar“ castet.

    Wer immer noch an die Zahlen des RKI glaubt, der möge sich bitte vom Corona-Ausschuss die Sitzung 44 vom 19.03.2021 mit dem Titel „Die Wurzeln des Übels“ ansehen. Ein Informatiker erklärt anschaulich, wie diese Zahlen zustandekommen und was von ihnen zu halten ist. Ein pensionierter Familienrichter erläutert, wie in Deutschland gerade massiv gegen UN-Kinderrechte verstoßen wird. Und eine KZ-Überlebende berichtet, was damals unter dem Begriff „Volksgesundheit“ alles eingeführt und konsequent durchgesetzt wurde. Sie sieht durchaus Parallelen in unsere heutige Zeit. Herr Dr. Füllmich und sein interdisziplinäres Anwalts-Team leisten mit dem Corona-Ausschuss hervorragende Aufklärungsarbeit und liefern wertvolle Argumente für jeden Bürgerrechtler, Staatsanwalt und Richter.

    Wer direkten Kontakt ins Ausland hat und mit den Leuten vor Ort spricht, wird feststellen, dass die Corona-Hysterie hauptsächlich in Deutschland, seinen angrenzenden Nachbarländern, Nordamerika und Israel stattfindet. Gerade Israel hat die strengsten Maßnahmen, die höchste Impfquote und steht dennoch vor dem 5. Lockdown. Wie kann das sein? Dagegen führen Menschen in China, Osteuropa und Südamerika ein ganz normales Leben. Irgendwann muss man sich doch einmal fragen, wo hier der Denkfehler liegt?

    Meine persönliche Buch-Empfehlung für den nächsten Lockdown:

    – COVID-19: The Great Reset, Klaus Schwab, Thierry Malleret, 2020
    – Das Robert-Koch-Institut im Nationalsozialismus, Annette Hinz-Wessels, Neuauflage März 2021
    – Die Pest der Korruption, Dr. Judy Mikovits, Kent Heckenlively, 2020
    – Chronik einer angekündigten Krise, Paul Schreyer, 2020
    – Meine Pandemie mit Professor Drosten, Walter van Rossum, 2021
    – Virus-Wahn, Torsten Engelbrecht, Dr. Claus Köhnlein, 2020
    – Die weiße Mafia, Dr. Frank Wittig, 2015
    – So lügt man mit Statistik, Walter Krämer, 2015

    Oder alternativ für die Grundrechte auf die Straße gehen, Leute treffen und die Natur genießen. Denn nichts ist „alternativlos“!

    • Joerg Chlistalla auf 19. März 2021 bei 18:00
    • Antworten

    Die Great Barrington Declaration zu pushen ist gut!

    Danke.

    Ich denke, gerade unter Ärzten ist mittlerweile die Front stetig wachsend, die skeptischen Auges darauf blickt, wie gerade unsere Gesellschaft in einen flächendeckend instabilen Zustand getrieben wird.

    Anders ausgedrückt: Obwohl Sie unter Ärzten sicher kaum ‚Coronaleugner‘ finden werden, wächst von Tag zu Tag die Skepsis gegenüber der Exekutive.

    – Es wird viel zu pauschal gehandelt, mit Überstrapazierung der repressiven Elemente, bei gleichzeitiger massiver Ineffizienz in einigen Bereichen.

    Die jüngste Realkomödie um den Astra-Zenaca Impfstoff hat auch nicht viel mit Pandemie-Management zu tun.

    Das Problem von Astra-Zeneca sind nicht Thrombosen.

    Deren Problem ist der Brexit.

    Sowie die Tatsache, dass sich Frau v.d. Leyen von denen an die Wand hat spielen lassen.

    LG

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