Clivia von Dewitz

In Norwegen ist die Liebe zum eigenen Land königlicher Wahlspruch, in Frankreich selbstverständlicher Bestandteil politischer Rhetorik, in den USA gewinnt man damit Wahlen. In Deutschland kann eine ähnlich lautende Formel strafbar sein. Was sagt dieser Unterschied über das Verhältnis der Deutschen zu ihrem eigenen Land?
Als Haakon VIII. am 28. August den norwegischen Thron bestieg, waren seine ersten Worte als König von bemerkenswerter Schlichtheit. Er werde den Namen Haakon VIII. tragen und denselben Wahlspruch führen wie sein Vater, sein Großvater und sein Urgroßvater: «Alt for Norge» – Alles für Norwegen. Niemand nahm daran Anstoß. Warum auch? Der Wahlspruch drückt etwas aus, das in vielen Ländern Europas selbstverständlich ist: die besondere Verbundenheit mit dem eigenen Land.
Auch in Frankreich wirkt eine solche Formulierung keineswegs anstößig. Nicolas Sarkozy überschrieb 2016 das Buch, mit dem er seine erneute Präsidentschaftskandidatur ankündigte, mit «Tout pour la France» – Alles für Frankreich. Darin erklärte der ehemalige Staatspräsident: «La France exige qu’on lui donne tout» – Frankreich verlange, dass man (ihm) alles gebe.
Und jenseits des Atlantiks ist die sprachliche Steigerungsform noch ausgeprägter. «Make America Great Again» verbindet die politische Forderung unmittelbar mit der Vorstellung nationaler Größe. Der Satz, heute mit Donald Trump identifiziert, geht mindestens bis auf Ronald Reagan zurück, der bereits 1980 zu einem nationalen Kreuzzug mit dem Ziel aufrief: «to make America great again».
Alles für Norwegen. Alles für Frankreich. Amerika wieder groß machen. Und Deutschland? Hier wird es kompliziert.
Drei Wörter vor Gericht
Weil er öffentlich die drei Wörter „Alles für Deutschland“ äußerte, wurde der Thüringer AfD-Politiker Björn Höcke gleich zweimal zur Zahlung hoher Geldstrafen verurteilt. Begründung: Die Formel sei bereits als Slogan von der SA benutzt worden und damit ein (nach § 86a StGB verbotenes) Kennzeichen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation. Der Bundesgerichtshof bestätigte die Verurteilungen im August 2025 – obwohl er selbst zugeben musste, dass die Parole während der NS-Herrschaft keine dominierende Rolle gespielt habe und eine anderweitige Verwendung vor und nach dieser Zeit nicht ausgeschlossen werden konnte.
Bemerkenswert ist das Beispiel Spaniens. Dort wurde während des Bürgerkriegs 1937 im von Franco geführten nationalistischen Spanien angeordnet, über den Kasernen in großen Buchstaben die Losung «Todo por la Patria» – «Alles für das Vaterland» – anzubringen. Noch heute schreibt eine Ministerialverordnung vor, diesen Wahlspruch gut sichtbar an den Haupteingängen der Guardia Civil anzubringen.
Der Fall Höcke und die Macht des Kontextes
An dieser Stelle wird die Sache politisch heikel. Höcke gehört heute zu den umstrittensten Politikern. Aber gerade deshalb sollte ein Rechtsstaat genau hinschauen: nicht weil ein Höcke besonderen Schutz verdiente, sondern weil das Strafrecht gegenüber Personen mit kontroversen politischen Positionen nach denselben Maßstäben funktionieren muss wie gegenüber allen anderen. Man kann seine Politik ablehnen und dennoch fragen, ob die konkrete Äußerung strafwürdig ist.
Ein Blick in die Geschichte gibt Aufschluss. König Ludwig I. von Bayern beendete 1848 eine Proklamation mit den Worten: «Alles für Mein Volk! Alles für Teutschland!». Bei der Reichstagswahl 1932 hieß die Parole der Deutschnationalen «Nichts für uns! Alles für Deutschland!», aber schon ein Jahr zuvor hatte es ausgerechnet beim Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold – also bei den überzeugten Verteidigern der Weimarer Demokratie – geheißen: «Nichts für uns – alles für Deutschland!». Otto Hörsing, SPD-Politiker und Gründer des Reichsbanners, bezeichnete dies ausdrücklich als «unsere alte Parole».
Erst danach hatte die SA die Formel auf den Klingen ihrer Dolche eingraviert. Es ist durchaus zweifelhaft, ob damit die Worte, die damals in ganz unterschiedlichen politischen Lagern kursierten, in der breiten Öffentlichkeit damit hauptsächlich mit der SA assoziiert wurden.
Auch die Nachkriegsgeschichte spricht gegen eine zu einfache Antwort. Auf einem CSU-Parteitag sagte der frühere bayerische Ministerpräsident Alfons Goppel: «Alles für Deutschland mit unserem Vorsitzenden, den wir wiederwählen, Franz Josef Strauß.» Eine Wiederbelebung der SA-Losung dürfte ihm kaum vorgeschwebt haben.
Dies wirft eine Frage auf: Wann wird eine Wortfolge zum historischen Eigentum einer Diktatur? Und wann darf eine demokratische Gesellschaft sie wieder ihrem gewöhnlichen Sprachgebrauch zurückgeben?
Diese Frage relativiert nicht die Verbrechen des Nationalsozialismus. Ein aufgeklärter Umgang mit Geschichte sollte aber zwischen historischem Wissen und gegenwärtiger Bedeutung unterscheiden können.
Vor der öffentlichen Kontroverse um Höcke dürfte weiten Teilen der Bevölkerung kaum bekannt gewesen sein, dass «Alles für Deutschland» auch von der SA als Losung verwendet wurde. Noch 2023 überschrieb der «Spiegel» einen Kommentar mit eben diesen Worten, ohne den SA-Bezug zunächst zu thematisieren; später wurde die Überschrift geändert. Erst die Strafverfolgung Höckes dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, die Formel überhaupt als SA-Losung im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Das Strafrecht reaktiviert paradoxerweise eine ansonsten längst verblasste Bedeutung.
Unabhängig davon ist der Fall Höcke zugleich ein Beispiel für die symbolische Dimension des Strafrechts. Die Formel «Alles für Deutschland» wird nicht sanktioniert, weil ihr Wortlaut Hass, Gewalt oder Menschenverachtung ausdrückt, sondern aufgrund einer Episode ihrer historischen Verwendung. Das Strafurteil markiert damit zugleich eine gesellschaftliche Grenze: Eine für sich genommen unverfängliche patriotische Formel soll wegen ihrer historischen Aufladung im politischen Raum nicht mehr zur Verfügung stehen. Das Strafrecht reagiert hier nicht nur auf ein Symbol, sondern wird selbst zur gestenhaften Distanzierung des Staates vom Nationalsozialismus. Gerade deshalb stellt sich die Frage, ob es Aufgabe des Strafrechts sein kann, eine bestimmte Erinnerungskultur durchzusetzen und historisch belastete, ihrem Wortsinn nach jedoch unverfänglichen Formeln aus dem politischen Sprachraum auszuschließen.
Dass gerade eine ihrem Wortlaut nach patriotische Formel eine solche Wirkung entfaltet, verweist über den konkreten Fall hinaus auf eine grundlegendere Frage: Warum erscheint ein positives Bekenntnis zum eigenen Land in anderen europäischen Demokratien selbstverständlich, während vergleichbare Formeln in Deutschland rasch unter Verdacht geraten?
Deutschlands gebrochener Patriotismus
In Frankreich gehören Trikolore und «la Nation» selbstverständlich zur politischen Sprache, in den USA die Flagge zum politischen Alltag. Und ein norwegischer König kann 2026 «Alles für Norwegen» zu seinem Wahlspruch erklären, ohne sich gegen den Verdacht des Nationalismus verteidigen zu müssen.
Deutschland hat diese Unbefangenheit aus nachvollziehbaren Gründen verloren. Im Namen Deutschlands wurden Millionen Menschen ermordet und der Holocaust organisiert und durchgeführt. Doch musste mit dem Nationalismus auch jede Form nationaler Verbundenheit überwunden werden?
Nationalismus und Patriotismus sind nicht dasselbe. Heinrich Heine bekannte: «Beruhigt Euch, ich liebe das Vaterland ebenso sehr wie Ihr», bekämpfte aber zugleich einen Patriotismus, der Liebe zum Eigenen in Hass auf das Fremde verwandelte.
Wenn Vaterlandsliebe verdächtig wird
Wie schwierig diese Unterscheidung in Deutschland geworden ist, zeigt ein Satz Robert Habecks aus dem Jahr 2010: «Patriotismus, Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.» Zwar plädierte Habeck in seinem Buch anschließend dafür, Patriotismus nicht den Rechtspopulisten zu überlassen und ihn über die Werte der Verfassung neu zu bestimmen. Doch die Vorstellung, Vaterlandsliebe müsse sich gleichsam erst von ihrem Gegenstand lösen und als Verfassungspatriotismus neu legitimieren, ist selbst Ausdruck des deutschen Problems. Ein Land besteht nicht nur aus seiner Verfassung. Es besteht auch aus Geschichte, Kultur, Sprache, Landschaft und den Menschen, die sich ihm verbunden fühlen. Patriotismus bedeutet nicht: Deutschland zuerst und alle anderen zuletzt. Er bedeutet, Verantwortung für das eigene Gemeinwesen zu übernehmen und im Dienste der Menschen zu handeln, die einem die politische Macht anvertraut haben.
Was geschah nach 1945?
Das schwierige Verhältnis der Deutschen zur eigenen Nation lässt sich nicht allein aus der Erfahrung des Nationalsozialismus erklären. Es reicht weiter zurück. Deutschland entstand als Nationalstaat spät. Über Jahrhunderte waren Menschen zunächst Preußen, Bayern, Sachsen, Badener, Hamburger oder Angehörige zahlloser anderer Territorien. Die deutsche Nation existierte schon lange als Sprach- und Kulturnation, bevor sie sich in der Form eines Nationalstaates neu konfigurierte.
Ernst Moritz Arndt fragte 1813: «Was ist des Deutschen Vaterland?» Seine berühmte Antwort bestimmte Deutschland über die Sprache: «So weit die deutsche Zunge klingt». Schon damals war umstritten, was Patriotismus bedeuten sollte. Heine verspottete den engen deutschen Nationalismus und war zugleich tief mit Deutschland verbunden. Goethe, Schiller, Wieland, Herder – die gesamte Weimarer Klassik – verbanden kulturelle Zugehörigkeit mit einem universalistischen Menschenbild.
Die Jahre 1933 bis 1945 trafen also nicht auf einen zuvor völlig ungebrochenen deutschen Nationalstolz. Sie veränderten das Verhältnis der Deutschen zur eigenen Nation jedoch grundlegend. Nach Auschwitz konnte Patriotismus nicht mehr dieselbe Unbefangenheit haben wie zuvor.
Das war eine notwendige Zäsur. Aber muss aus historischer Verantwortung acht Jahrzehnte später emotionale Heimatlosigkeit folgen? Gerade ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Geschichte kann mit einer positiven Verbundenheit mit dem eigenen Land einhergehen.
Heimat ohne Überheblichkeit
Menschen leben in Landschaften und Städten, in Sprachen, Erinnerungen und Gewohnheiten. Sie kennen Lieder, Gerichte, Feste und Geschichten, regionale Tänze und Trachten. Sie erkennen einen Landstrich, einen Dialekt oder eine bestimmte Tradition als etwas Eigenes wieder. Frankreich und andere Länder verstehen das vielleicht besser als Deutschland.
Die französische Republik ist universalistisch und zugleich stark in ihren Regionen verwurzelt. Terroir, Sprache, Küche, Landschaft, Geschichte und Republik widersprechen einander nicht. Sie bilden unterschiedliche Schichten derselben Zugehörigkeit. Auch Norwegens «Alt for Norge» gilt selbstverständlich als Ausdruck der Verbundenheit mit dem eigenen Land, ohne deshalb als Gegensatz zu Weltoffenheit verstanden zu werden. Und die Schweiz zeigt als mehrsprachige Willensnation, dass starke Verbundenheit mit dem eigenen Land weder sprachliche und kulturelle Einheit noch Abgrenzung nach außen voraussetzt. Warum sollte Deutschland zwischen Zugehörigkeit und Weltoffenheit wählen müssen?
Deutschland könnte stolz auf Bach und Beethoven, Goethe und Heine, auf Erfindungen vom Buchdruck bis zum Doppelkammer-Teebeutel, das Grundgesetz und die friedliche Revolution von 1989 sein – aber auch darauf, wie es Verantwortung für seine dunkelste Vergangenheit übernommen hat: durch die Entschädigung von Opfern, durch Mahnmale und Stolpersteine und durch Gesten wie Willy Brandts Kniefall in Warschau. Auschwitz bleibt ein unauslöschlicher Teil der deutschen Geschichte. Vielleicht besteht historische Reife gerade darin, beides zusammen zu denken.
Und vielleicht wird irgendwann auch eine sprachliche Formel wie «Alles für Deutschland» wieder danach beurteilt werden können, was ein Mensch mit ihr im konkreten Zusammenhang sagen will, statt allein danach, wer dieselben drei Wörter vor neunzig Jahren ebenfalls ausgesprochen hat.
Norwegen erinnert uns gerade daran, wie selbstverständlich ein demokratisches Land sagen kann: Alles für Norwegen. Nicht gegen Schweden. Nicht gegen Dänemark. Nicht gegen die Welt. Sondern für das eigene Land.
Darin kann auch eine Ermutigung für Deutschland liegen: die eigene Geschichte in ihrer ganzen Schwere anzunehmen und sich zugleich wieder zu erlauben, gerne deutsch zu sein.
14 Kommentare
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Ich sehe dieses Phänomen zwiespältig. Ich habe tatsächlich schon längst erkannt, dass viele Deutsche, insbesondere derzeit aus dem politisch grün-linken Milieu, ihr Land nicht mögen. Jedenfalls haben sie ein merkwürdiges Verständnis von Liebe zu Deutschland. Die Gründe dafür sind vielfältig. Dabei erkenne ich aber einige Mentalitätsbesonderheiten bei breiten Schichten der Bevölkerung, die eine Idee oder Ideologie bis ins Extreme führen können. Das war beim Nationalsozialismus so, das ist jetzt bei der Migrations- und Klimapolitik so, ebenso beim Geist der Gehorsamkeit usw. Eine Idee wird oft bis zu einer totalen Schizophrenie geführt. Es besteht eine berechtigte Gefahr, dass „Klimaretten“ oder „Deutschland, Deutschland über alles …“ usw. in einem Desaster münden. Im Übrigen ist die deutsche Geschichte absolut bewundernswert, und es gibt gar keinen Grund, sich kleinzureden.
Ich erachte es als Schwachsinn, wenn man Worte, Begriffe und Sätze als unzulässig erachtet, als ob es dafür Patente oder Lizenzen gäbe. 1933 bis 1945, zwölf Jahre, gibt es einen Katalog über den Wortschatz dieser Zeit und welche Inhalte davon unerlaubt oder gar strafbar sein sollen? Wer eigene Geschichte (und Inhalte davon) nicht aushält, sollte sich auf dem Mond bzw. dahinter niederlassen. Wo findet man die Rechtsgrundlage für derartigen Stuss? Gibt es ein „Urheberrecht“ für Worte/Sätze und den Nachweis, dass diese ein Alleinstellungsmerkmal einer definierten Zeit bedeuten? Gibt es Nachweise, ob es solchen Unfug noch anderswo auf der Welt gibt, obwohl Gräueltaten kein deutsches Monopol darstellen?
Es ist nicht Schwachsinn, aber wohl Schwach-Sinn es für Schwachsinn zu halten, da so Machtstrukturen aufgebaut werden, schon tausende von Jahren. Es zählt nicht was einer sagt, sondern wer es sagt!.
Studieren Sie den Begriff Pharisäer.
Eine Welt voll der Funktionäre/Söldner/Käuflicher.
Vor 60 Jahren hätte es als schwachsinnig gegolten, wenn man eine verwaschene, aufgerissenen Jeans gekauft hätte, zudem dafür den Neupreis zahlte und dazu noch Mutter von zwei Kindern wäre. Das Erziehungsrecht hätte man wohlmöglich aberkannt.
Heute ist es Klugheit, weil man zu dem Preis dazugehört.
Die Macht der Mode / der Masse.
Na ja, ich kann nicht erwarten, dass alle auch verstehen was Kern einer Aussage ist, muss es auch nicht. Mehr dazu ist hier auch nicht nötig und sinnvoll. Wenn Sie Ihre Beiträge für hochwertig und treffend halten….
Es fällt Menschen wie Ihnen und mir wohl schwer, wahr haben zu wollen, dass für so viele Starksinn bedeutet, seine Macht, seinen Besitz und dsmit seine Sicherheit zu vermehren und die Mittel zweitrangig bis gleichgültig sind. Schwachsinnig, im Sinne von dumm, sind für die alle anderen.
Ihre Welt kennt oft nur Sieger und Verlierer.
Klugheit/Schlauheit/Raffinesse gleich Egozentrik/Rücksichtslosigkeit
und
Weisheit gleich Interesse am Allgemeinwohl, am guten, gerechten und fairen Miteinander.
Welches von beiden ist heute bestimmend?
Beste Grüsse und nichts für ungut.
In Zeiten in denen die Welt zum Dorf geworden ist, durch die technische Machtentfaltung und folglich globale Machtzentren existenzieren, die ggf. leben: „Alles für uns“, was leicht bedeuten kann z.B.: „Alles gegen das deutsche Volk“ oder gar gegen die EU oder gar gegen die Nichtelite, ist die Aussage:“Alles für unser Land“ b.z.w. „Retten wir uns vor den globalen Eliten“, wohlmöglich existenziell und damit so berechtigt wie wohlmöglich nie zuvor.
Aber der Haken ist, dass die grossen Probleme heute global sind und damit die Weltelite sozusagen eine Notwendigkeit als Welt-Dorf-Bürgermeister ist. Beispiel: Innovationen. Jedes Jahr 2 Millionen Patentanmeldungen sind nach Deutschlands bedeutendster Intelligenz, wie ein Tsunami, also destruktiv. Der (Wirtschafts-)Wettbewerb treibt die Innovationen in so eine hohe Geschwindigkeit, dass sie uns alle wie ein Tsunami drohen zu vernichten, z.B. in Form von künstlichen Viren, dem Menschen weit überlegene KI-Roboter, Klimawandel, kippen der Weltmeere in eine tote Brühe…. . Folglich muss besonders jedes Industrieland materielle Opfer bringen, um die Innovation abzubremsen und nicht zum Selbstläufer in den Abgrund, vergleichbar einer panischen Büffelherde, ausarten zu lassen. Bleibt aber nur ein Land/Büffel stehen, so wird er überrannt. Es braucht also einen mächtigen Hirten um die Herde vor sich selbst zu retten.
Ich empfehle Bazon Brock und sein demütigendes, ernüchternd, unspektakuläres „Arbeiten an unlösbaren Problemen.“ undoder das „Neue Testament“
Zitat von Trakiturnus:“Nur bei den Liebenden
schläft das Wissen.“
Wenn ein deutsches Gericht jemanden wegen der Verwendung dieser drei Worte verurteilt, drängt sich der Verdacht auf, dass es nicht um die Tat, sondern um die Person geht. Das müsste in einem Rechtsstaat ausgeschlossen sein.
Danke für diese zutreffende Analyse. Ein nicht kleiner Teil der Deutschen sucht als Tourist im Ausland weit weg genau diese „Ursprünglichkeit“ und „Heimatliebe“ der dort Einheimischen, die er im eigenen Land verachtet, manchmal sogar bekämpft.
Die Urteile gegen Höcke waren politisch motiviert. Hier wird es nochmals juristisch begründet. Als ehemaliger Bürger der DDR hatte ich immer Probleme mit diesem sogenannten Rechtsstaat, wenn ich nur an die politisch motivierten Urteile gegen DDR-Grenzsoldaten und die DDR-Führung. denke. Der Richter, der Höcke verurteilt hat, war auch schon an Urteilen gegen „DDR-Unrecht“ beteiligt. Der Mann ist somit untragbar. Und das gilt auch für die Richter am BGH, die das Urteil gegen Höcke bestätigt haben.
Unter Imperialelitarist Konrad Adenauer, der als Ratspräsident die Absurdität der deutschen Indemnität im somit von der Bevölkerung zu korrigierenden Atikelteil 46 GG ‚Indemnität‘ einbrachte – das ist die aus dem imperialelitaristischen deutschen Kaiserreich als elitaristische Waffe gegen Demokratie, gegen Gerechtigkeit, gegen Souveränität der Bevölkerung, gegen Frieden und Freiheit erstellte und stammende Absurdität des ‚grundsätzlichen Genuss von Straf- und Haftungsfreiheit für deutsche Abgeordnete‘ – geschah auch die Absurdität der ‚Neutralisierung der Denazifizierung’…
Stolz ist der falsche Meister. Deutschland könnte zufrieden sein, wenn es diese mit dem Rest der auf diese Art zweckentfremdeten, mit Völkerrecht und restlicher Verfassung der Bundesrepublik Deutschland kollidierende und die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland politisch missbrauchende Absurdität neutralisiert haben würde oder noch neutralisieren wird.
Dass dieser historisch gravierende, relevante Miss-Zustand von Juristen immer noch unerklärt und unaufgelöst, somit verklärt bleibt, das ist schon enorm bemerkenswert wie verantwortungslos.
Ich stimme voll zu, dass ich mich für das Wohl meines Landes vollumfänglich einsetzen kann, ohne gegen andere Nationen sein zu müssen. Ich kann bedingungslos alle Menschen lieben und gleichwohl mit einem Ehepartner mein Leben teilen. Danke, liebe Clivia von Dewitz für diesen gelungenen Artikel!
Natürlich nicht in dem Sinne, dass deutsche Konzerne sich durch Ausbeutung von Arbeitern in fremden Ländern bereichern sollen.
Die Konsequenzen bei einem Verstoß gegen das
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 56
Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:
„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden…
sind umstritten. Aber die Pflicht sich für das Land, das eigene, besteht nach diesem Artikel für den Bundespräsident. Sollte für alle Politiker selbstverständlich sein.
Danke, liebe Clivia, Du sprichst mir aus der Seele, nur viel besser als diese es könnte.